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Vergleich

Mentoring, Coaching, Training, Therapie oder Beratung?

Fünf Formate, die oft verwechselt werden. Wählen Sie eines, um es hervorzuheben. Wählen Sie zwei oder mehr, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sehen.

Formate auswählen
Kriterium
Kernfrage
Wie bringe ich das, was ich kann, in meiner Rolle zur Wirkung?
Was will ich erreichen, und wie komme ich selbst dahin?
Was muss ich wissen oder können?
Was belastet mich, und wie wird es besser?
Was ist die beste Lösung für dieses Sachproblem?
Ausgangslage
Gesunde Person mit Entwicklungsziel
Gesunde Person mit Entwicklungsziel
Gesunde Person mit Lernziel
Psychische Beschwerden mit Krankheitswert
Fachliche Fragestellung, oft der Organisation
Rolle der begleitenden Person
Erfahrene Wegbegleitung, teilt eigenes Wissen und Erfahrung
Prozessbegleitung, gibt keine inhaltlichen Lösungen vor
Vermittelt Wissen und Fertigkeiten
Behandelt nach einem anerkannten Verfahren
Analysiert und empfiehlt als Fachexpertin
Wer liefert die Lösung?
Gemeinsam: Impulse aus Erfahrung, Entscheidung bei Ihnen
Sie selbst, angeregt durch Fragen
Die Trainerin, über erprobte Inhalte
Gemeinsam im Behandlungsprozess
Die Beraterin, als Empfehlung
Fokus
Person in ihrer beruflichen Rolle
Person und ihr Ziel
Konkrete Fähigkeit oder Wissen
Symptome und deren Ursachen
Strukturen, Prozesse, Strategie
Zeitbezug
Gegenwart und nahe Zukunft
Gegenwart und Zukunft
Gegenwart und Zukunft
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Gegenwart
Setting
1:1 über mehrere Monate
Meist 1:1, einige Sitzungen
Meist Gruppe, festes Programm
1:1 oder Gruppe, nach Behandlungsplan
Projekt mit Auftrag, Zeitplan und Ergebnis
Beziehung
Partnerschaftlich, mit Erfahrungsvorsprung
Auf Augenhöhe
Lehrende und Lernende
Therapeutische Beziehung mit klaren Regeln
Auftraggeber und Auftragnehmerin
Typisches Ergebnis
Sie wirken in Ihrer Rolle so sicher, wie Sie fachlich sind
Sie erreichen Ihr selbst gesetztes Ziel
Sie beherrschen eine neue Fertigkeit
Beschwerden lassen nach oder heilen
Konzept, Empfehlung oder Entscheidungsgrundlage
Berufsbezeichnung (Deutschland)
Nicht geschützt; Erfahrung im Feld zählt
Nicht geschützt; Verbände wie die ICF zertifizieren
Nicht geschützt
Geschützt: Approbation oder Heilpraktikererlaubnis
Nicht geschützt; Verbände wie der BDU setzen Standards
Finanzierung
Privat oder über den Arbeitgeber
Privat oder über den Arbeitgeber
Privat oder über den Arbeitgeber
Bei Kassenzulassung über die Krankenkasse möglich
Meist über das Unternehmen
Beispiel: Englisch in Meetings
Sie lösen, was im Moment des Sprechens blockiert, und üben an echten Terminen
Sie klären Ihr Ziel und finden eigene Wege, sicherer zu sprechen
Sie lernen Redewendungen und Präsentationstechnik in der Gruppe
Bei ausgeprägter sozialer Angst wird die Angst selbst behandelt
Das Unternehmen erhält eine Sprachstrategie oder ein Trainingskonzept
Passt, wenn …
das Wissen da ist, aber im Druckmoment nicht abrufbar
Sie Ihr Ziel kennen und einen Sparringspartner suchen
Ihnen Wissen oder Technik fehlt
die Angst Ihr Leben über den Beruf hinaus einschränkt
eine Organisation eine Sachfrage klären muss
Wichtig

Mentoring, Coaching, Training und Beratung ersetzen keine Psychotherapie. Wenn Angst oder Niedergeschlagenheit Sie auch außerhalb beruflicher Situationen stark einschränken, sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder einer psychotherapeutischen Praxis. Die Angaben zur Berufsbezeichnung gelten für Deutschland; in Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln.

Und die Wortführerin?

Das Executive Business English Mentoring ist Mentoring mit Elementen aus dem Coaching: Erfahrung und konkrete Formulierungen dort, wo sie helfen, eigene Lösungen dort, wo sie tragen. Es ist weder Sprachkurs noch Therapie.